Urbane Straßen (US)

Das Teilprojekt „Urbane Straßen“ zielt auf die Entwicklung von Fahrzeugfunktionen zur Steigerung der Verkehrseffizienz und Emissionsreduzierung bei Fahrten im lichtsignalgesteuerten innerstädtischen Straßennetz für den motorisierten Individualverkehr. Die enge Verzahnung von intelligenter Infrastruktur mit intelligenten Fahrzeugen ist hierbei Grundvoraussetzung zur Erreichung einer Emissionsreduzierung und Steigerung der Verkehrseffizienz entlang einer Route.
„Urbane Straßen“ – Fahrzeugfunktionen Verzögerungs- und Grüne-Welle-Assistenz

Der Individualverkehr im städtischen Straßennetz, insbesondere auf dessen Hauptstraßennetz (Urbane Straßen), ist heute gekennzeichnet durch Optimierungspotenziale im Bereich der Verkehrseffizienz sowie vermeidbare Emissionen im Bereich von lichtsignalisierten Knotenpunkten. Einerseits werden mangels Informationen über Lichtsignalschaltzeitpunkte die Fahrer nicht mit dem bestmöglichen „Horizont“ versorgt, um möglichst optimiert und somit auch verbrauchs- und emissionsarm zu fahren. Andererseits werden Potenziale zur Effizienzsteigerung sowie Emissionsreduzierungen, die durch die Reduzierung von Abbrems- und Beschleunigungsvorgängen des Gesamtverkehrsstroms bei nicht optimierten Signalisierungsabfolgen an aufeinander folgenden Knotenpunkten entstehen, heute nicht realisiert.

Das Teilprojekt „Urbane Straßen“ entwickelt Basiskomponenten für die zentralenseitige Daten- und Informationsbereitstellung an die Fahrzeuge mit Fokus auf der Bereitstellung einer Vorausschau für Lichtsignalschaltzeitpunkte der im urbanen Straßennetz befindlichen Lichtsignalanlagen. Diese Informationen werden direkt in den Fahrzeugen, Pkw wie Lkw, in neue Fahrzeugfunktionen zum effizienten, energie- und emissionsoptimalen Fahren durch das lichtsignalgesteuerte Straßennetz umgesetzt. Zur Kontrolle und weiteren Optimierung der Infrastruktur-Signalisierung werden Fahrtverlaufsdaten von den Fahrzeugen an die zentrale Infrastruktur bereitgestellt.