Regionales Netz (RN)

Das Teilprojekt „Regionales Netz“ arbeitet an der Sicherung und nachhaltigen Entwicklung eines funktionsfähigen und effizienten Verkehrssystems, um eine effiziente, sichere sowie sozial- und umweltverträgliche Mobilität von Menschen und Gütern zu gewährleisten. Auf Netzebene findet die Entscheidung für den besten Zugang in oder den besten Weg durch den Ballungsraum statt. Bislang basiert diese Entscheidung auf statischen Reisezeitganglinien und einer rudimentären Kenntnis der aktuellen Verkehrslage. Empfehlungen des Verkehrsmanagements können mangels Verfügbarkeit bislang weder durch Fahrerassistenzsysteme noch durch Routingdienste berücksichtigt werden.

„Regionales Netz“ – Problemstellung und Ziel

Im Teilprojekt „Regionales Netz“ findet eine Erweiterung des Verkehrsmanagements um Umweltaspekte und die Berücksichtigung von unterschiedlichen Fahrzeugantriebskonzepten (z.B. Diesel-, Hybrid-, Elektro-Antriebe) sowohl bei der Entwicklung von urbanen Strategien als auch bei der Routenwahl im Fahrzeug statt. Daraus resultierende Empfehlungen für die Routenwahl - „energieoptimierte Routen“ - in Abhängigkeit von Fahrzeugtyp und Antriebsart, werden an die Fahrzeuge ebenso übermittelt wie hochpräzise Verkehrsinformationen zur autonomen Optimierung der Routenwahl im Fahrzeug. Durch Erfassungstechniken in Fahrzeugen und Endgeräten mit geografischen Positionen (GPS) und Ortungssystemen über GSM werden hochpräzise Verkehrsinformationen in stärkerem Umfang für das Verkehrsmanagement verfügbar. Ergebnis ist eine aus Sicht des Verkehrsmanagements optimierte Verteilung des Verkehrs unter Berücksichtigung von globalen Aspekten wie Verkehrseffizienz und Emissionen sowie der individuellen Berücksichtigung von Fahrzeugtypen und Antriebsarten.