Universität Würzburg

Das Interdisziplinäre Zentrum für Verkehrswissenschaften an der Universität Würzburg (IZVW) forscht seit Jahren zu Fragen der Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in den Fragen der Kontrollierbarkeit im Fall des Überschreitens von Systemgrenzen und beim Auftreten von Systemfehlern. Unter der Leitung von Senior Researcher Alex Neukum wurde für diese Fragen ein eigenes Verfahren der tolerierbaren Fehlergrößen entwickelt und bereits in der Praxis angewendet. Ziel der Arbeit in UR:BAN ist die Weiterentwicklung dieser Methode. Methodisch bearbeitet das IZVW seine Fragestellungen in allen Untersuchungsdomänen: Feldversuche, kontrollierte Versuche, Teil- und Vollsimulationen. Speziell für die Fahrsimulation hat das WIVW in Zusammenarbeit mit dem IZVW die flexible Software SILAB entwickelt, die bereits von mehr als 9 Partnern im UR:BAN-Projekt angewendet wird. Die neueste Entwicklung von SILAB ist die sogenannte vernetzte Fahrsimulation, bei der mehrere humane Fahrer sich in der gleichen Verkehrsumwelt bewegen. Die Weiterentwicklung dieser für speziell im urbanen Kontext auftretenden Fragen ist ein weiteres Hauptziel des IZVW in der Forschungsinitiative UR:BAN.

Das IZVW ist Partner in den beiden verwandten Forschungsprojekten simTD und Ko-PER. In simTD liegt die Hauptaufgabe des IZVW in der Planung und Durchführung der Versuche zur Akzeptanz und Sicherheit der neuen Funktionalitäten. In Ko-PER ist das IZVW schwerpunktmäßig für das MMI zuständig. Das IZVW bringt das in beiden Projekten gewonnene Wissen in UR:BAN ein. Weiter hat das IZVW für UR:BAN ein-schlägige Expertise aus dem EU-Projekt euroFOT, aus dem heraus Referenzdaten für UR:BAN gewonnen werden können.

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