ifak e.V. Magdeburg

Das 1992 gegründete ifak ist ein ingenieurwissenschaftliches Forschungsinstitut, das sich besonders in vorwettbewerblichen, nationalen und europäischen Verbundprojekten engagiert sowie im Auftrag der Industrie forscht und entwickelt. Das nationale und internationale Kooperationsnetzwerk des Instituts wird ergänzt durch eine aktive Tätigkeit in vielfältigen Fachgremien (FGSV, VDV, ZVEI, C2CCC, IFAC, VDI/VDE, VIU, PNO uvm.). Der Forschungsbereich Verkehrstelematik entwickelt seit vielen Jahren Methoden, Verfahren sowie kooperative Fahrzeug- und Infrastruktursysteme zur Lenkung und Steuerung von Verkehr im Rahmen eines intermodalen Verkehrsmanagements. So konnten in Projekten wie SIGNOS, AKTIV oder KOLINE erfolgreich Komponenten für die Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation (Car2X, LSA) implementiert und erprobt werden. Bei der Entwicklung und Evaluierung von Applikationen zur Erhöhung der Sicherheit und der besseren Gefahrenwarnung an Kreuzungen stehen in URBAN (Teilprojekt „Smarter Knoten“) insbesondere die Erkennung/Sicherung von Gefahrenstellen und der Schutz von Fußgängern und Radfahrern im Mittelpunkt der Forschung. Hierbei fließen Erfahrungen und Ergebnisse aus Projekten wie INVENT, VESUV, SPERR-SIB und SiTel ein.

Die von der EU initiierte Einführung Intelligenter Verkehrssysteme (IVS) stellt insbesondere Kommunen vor völlig neue Herausforderungen. Das ifak möchte in URBAN (TP „Kommunale Infrastruktur“) Ergebnisse aus abgeschlossenen und aktuellen FuE-Arbeiten (u. a. Dmotion, MOSAIQUE, IVS-Rahmenplan Sachsen-Anhalt, Verkehrslage Mitteldeutschland) einbringen und sowohl die Entwicklung und Durchsetzung offener Schnittstellen und Standards vorantreiben als auch den Kommunen Leitfäden und Werkzeuge (bspw. zum Test kooperativer Systeme) für die erfolgreiche, nachhaltige Einführung von intelligenten und kooperativen Verkehrssystemen zur Verfügung stellen.
Für die FuE-Arbeiten kann das Institut ifak auf ein Versuchsfahrzeug sowie das Ent-wicklungslabor und Testfeld für Ortung, Navigation und Kommunikation „Galileo Transport Sachsen-Anhalt“ im Wissenschaftshafen Magdeburg zurückgreifen. Wichtige Akteure, Systeme und Infrastrukturen im Prüffeld Braunschweig und im UR-BAN-Testfeld Düsseldorf sind dem ifak u. a. aus Projekten wie KOLINE oder Dmotion bekannt.

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