Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Das DLR ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit ca. 6500 Mitarbeitern an 13 Standorten. Es arbeitet wissenschaftlich in den Schwerpunkten Luftfahrt, Raumfahrt, Energietechnik, Verkehr und Sicherheit. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrtagentur im Auftrag der Bundesregierung für die Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Außenbüros in Brüssel, Paris und Washington D.C. festigen die internationale Vernetzung. Die Mission des DLR umfasst die Erforschung von Erde und Universum, Forschung für den Erhalt der Umwelt und umweltverträgliche Technologien, für die Steigerung der Mobilität sowie für Kommunikation und Sicherheit. Das Forschungsportfolio des DLR reicht von der Grundlagenforschung zu innovativen Anwendungen und Produkten von morgen. Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte sowie als Dienstleistung für Kunden und Partner.

Am Institut für Verkehrssystemtechnik werden an den Standorten Braunschweig und Berlin zukunftsweisende Lösungen für die Verkehrsträger Straße und Schiene erarbeitet. Die Forschungsaktivitäten zielen dabei auf die Erhöhung der Sicherheit und Effizienz des Verkehrs. Die Abteilung Automotive untersucht das Fahrerverhalten, entwickelt und bewertet neue Assistenzsysteme. Im Rahmen von UR:BAN stellt das DLR die Großforschungsanlage AIM (Anwendungsplattform für intelligente Mobilität) als adäquate Versuchsinfrastruktur für Forschungsvorhaben im urbanen Bereich zur Verfügung. Sie besitzt wesentliche Anteile im realen Umfeld der Stadt Braunschweig sowie ausgewählter umliegender Regionen, spezielle Teststrecken und ein leistungsfähiges Instrumentarium zur Simulation und Beeinflussung großräumiger (z.B. Verkehrsflüssen) und mikroskopischer (z.B. Fahrsimulationen) Aspekte von Verkehr und Mobilität. Erkenntnisse und Kompetenzen aus den Bereichen Fahrerverhaltensmodellierung, Methodenentwicklung und Simulation und Softwarearchitektur bieten eine entsprechende Grundlage für die Weiterentwicklung dieser Modelle und Forschungsaspekte hinsichtlich kooperativem und urbanem Verkehrsverhalten im Rahmen der UR:BAN Forschungsinitiative.

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